MULTIPLEX / MULTIPLEX

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Für Einsteiger & Profis
Maximal 30 aktive Mitglieder
Gelegenheitsspieler + Ü30
Kameradschaftliche Atmosphäre
Zugriff auf Corp-Hangar
Keine Ränge und feste Rollen

Wir produzieren, versorgen und schützen

Besuche uns auf Discord

https://discord.gg/bcyJGyJ



History

(English version below)

Was sind unsere Ziele?

Wir fokussieren uns auf drei Aspekte:

  • Forschung und Entwicklung
  • Produktion und Transport
  • Schutz und Unterstützung unserer Gemeinschaft / Interessen

Bringt euch jetzt ein, tretet als “Backer” unserer Gemeinschaft bei.

Jeder Sternenbürger hat die Möglichkeit, sich frei im Rahmen unserer Gemeinschaft, zu engagieren und weiterzuentwickeln. Wir sind frei von Rängen. Setzt eure Taten um, führt eure Ideen an und lasst gleiche Chancen schaffen.

Wir haben die Schiffe, wir haben die Ausrüstung und wir haben die Möglichkeiten.

Interesse?

Unser Team soll insgesamt 30 Mitglieder umfassen. Wir möchten ein kleines, feines Team bilden. Nummerierungen sind höchstens auf unseren Schiffen zu finden.

Wir sind alles Erwachsene Leute, echte Leben geht vor.

Wir setzen kameradschaftlichen Umgang voraus. Bleibt fair, aber mit Nachdruck.

Wir suchen aktive Sternenbürger. Karteileichen und “ich spiele erst zur Beta” gibt es mit uns nicht.

Als Kommunikationsplattform verwenden wir Spectrum und Discord, so können wir uns außerhalb der Spielzeit miteinander austauschen.

Star Citizen ist unser Hobby, zumeist sind wir abends aktiv und oft auch täglich.
Du kannst dich damit identifizieren? Melde dich!

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Unsere offizielle Lore ist im “Manifest” aufgeführt.

Summary in place of international requests

Our profile includes the following guidelines:

  • For beginners & professionals
  • A maximum of 30 active members
  • Casual gamers + over 30s
  • Companionable interaction
  • Access to Corp Hangar
  • No ranks and roles

Our motto:

  • We produce, we sustain, we protect.

We focus on three aspects:

  • Research and Development
  • Production and Transport
  • Protection and Support of our community / interests

We are part of:

  • Operation Pitchfork
  • Market Hub
  • The Admiral Social Club

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Manifesto

Multiplex Lore (Autor MrEco)

Multiplex wurde von drei ehemaligen UEE Navy Veteranen gegründet: Scat “Snailshit” Rogers, VooDoo und Peacekeeper!

An dieser Stelle sei gesagt, dass aus Datenschutzgründen und der höchsten Geheimhaltungsstufe der UEE, die richtigen Namen nicht preisgegeben werden können. Alle drei waren zusammen in einer geheimen Elite-Spezialeinheit der UEE Navy. Dort fanden sie zueinander!

Nachdem sie die Navy ehrenvoll verlassen hatten, trafen sie sich auf Vega II, um zu besprechen, wie eine solche Organisation aussehen könnte. Und welche Ziele sie verfolgen würden.

Sie einigten sich auf 3 Grundprinzipien:
1. Füreinander einzustehen, um ehrenwerte Ziele zu erreichen.
2. Schutz und Versorgung derer, die nicht in der Lage sind, für sich selbst Sorgen zu können.
3. Forschung und Entwicklung neuer Technologien, um effektiver Helfen zu können.

Doch bevor sie die Multiplex Initiative ins Leben rufen konnten, wurde Vega II (Aremis) von den Vanduul angegriffen. Wieder einmal wurden sie Zeuge davon, wie wichtig es ist, eine eigene Organisation zu gründen. Um Hilfsbedürftige zu schützen, wenn die UEE Navy wieder einmal unfähig ist, dies zu tun.

Nach der Eintragung ins Handelsregister ging alles sehr schnell. Innerhalb eines Jahres wurde eine kleine Flotte aus dem Boden gestampft. Und die ersten Ex-Marines und Piloten aller Art bewarben sich bei der Multiplex Initiative. Schnell wurden erste Forschungsprojekte realisiert und erste Versorgungsflüge in Grenzsysteme geflogen.

Alles schien nahezu perfekt zu laufen, die Initiative wuchs schneller, als man ihren Namen sprechen konnte. Überall im bekannten Raum wurde die Initiative zum Leuchtfeuer für jene, die Unterstützung benötigten, oder Transport von Waren in Grenzgebiete.

Auch der Kampf gegen Piratenbanden und Eskorten von Frachtern und Zivilisten wurde zunehmend Aufgaben der Multiplex Initiative.

Forschungseinrichtungen wurden gebaut und auch Handelsposten in Grenzsystemen wurden etabliert, um Transportfrachtern einen sicheren Hafen bieten zu können. So ging es 3 Jahre lang. Auch die Zusammenarbeit mit der UEE, den Banu und Xi´An wurde zunehmend lukrativ, sodass sich immer mehr Händler der Initiative angeschlossen haben. Als die Initiative zu einer echten Wirtschaftsmacht aufgestiegen war, wurde sie zu einem Dorn im Auge der meisten Firmen im Sol-System.

Wegen des stetigen Erfolges und dem permanenten Wachstum, wurden große Transportunternehmen und Geleitschutzfirmen zunehmend unruhig, da sie sich in ihrer Stellung angegriffen fühlten. Diese Firmen beschwerten sich förmlich vor dem Handelsgericht, doch alle Klagen wurden abgeschmettert, da alles mit rechten Dingen zu ging. Das verbesserte die Situation natürlich nicht und die Beziehung zu den Firmen im Sol-System wurde zunehmend eisig.

Am 15.11.2943 ging nahezu alles schief, was schiefgehen konnte. Während eines Routine-Eskortfluges ins Oberon-System, wurde der Konvoi von einem Vanduul-Clan angegriffen. In der Nähe vom Planeten Gonn kam es dann zu heftigen Kämpfen.

“Sir …” Nichts, keine Reaktion. Er wirkte unbeholfen und wusste nicht, was er tun sollte.
“Sir …” Sagte er mit etwas lauterer Stimme und mit ein wenig mehr Nachdruck.
“Sir, haben Sie mich verstanden?” Fragte er weiterhin verunsichert. Wie würde sein gegenüber reagieren, wenn er ihn so anfährt? Andererseits scheint er in seinen Gedanken versunken zu sein, aber er musste ihn informieren. “Hm… Was?” Er schaut auf, herausgerissen aus seinem Tagtraum. Er wusste nicht, ob er jetzt sauer oder traurig sein sollte. Alles war gerade so verwirrend. Er schaut hoch in Richtung der Stimme, die ihn angesprochen hatte.

“Wie war das?” Brummte er, doch der Mann mit der Stimme schaute ihn nur fragend an.
“Was haben Sie gerade gesagt? Ich war gerade abgelenkt, das haben Sie sicher bemerkt, oder?”

“J-Ja Sir, habe ich!” Nun war er komplett verunsichert, würde er nun Ärger bekommen? “Also! Was gibt es?” Fragte er den dünnen Mann, der zunehmend nervöser zu werden scheint. Er rechnete fest damit, dass der Kerl gleich anfängt zu weinen. “Captain Rogers, Sir. Ich soll Ihnen von Peacekeeper mitteilen, dass Sie da draußen was gefunden haben.” “So? Sagten sie Ihnen auch was?” Er wollte sehen, wie weit er gehen konnte, bevor sein Gegenüber ganz die Fassung verliert. Er sah es als eine kleine Spitze an, da er ihn bei seinem Tagtraum gestört hatte. “Nein Sir, soll ich einen Kanal öffnen?” Er konnte seinen gegenüber nicht einschätzen. War er mit Absicht so ein Arsch oder wollte er ihn nur aufziehen? Egal, er war sich sicher, dass seine Informationen wichtig genug sind, um die Situation zu klären, in der sie sich offenbar befinden. “Ja, Bitte.” Und dieses Mal bemühte er sich, möglichst neutral zu klingen, denn der dünne Mann sah besorgt aus und das beunruhigte ihn. Was hatte Peacekeeper und seine Staffel gefunden? “Captain Rogers, wir haben hier etwas gefunden.” In seiner Stimme schwang ein wenig Besorgnis mit.

“Ja, das habe ich schon gehört. Wissen Sie denn schon, was es ist?”
“Nein. Erste Scans geben nur das Alter des Objekts an, aber nicht dessen Herkunft.”

“Wie sieht es denn aus? Haben Sie Sichtkontakt?” “Ja, ich würde sagen… Vanduul-Technologie. Etwa 30 Jahre alt, es war gut versteckt und Weltraum-Schorsch hat es durch Zufall entdeckt.” Wurde es mit Absicht hier draußen versteckt? Wenn ja, zu welchem Zweck? Die Fragen überschlugen sich in seinem Kopf. “Hm… Na gut, machen Sie Fotos und senden Sie diese an die Avalon zur Analyse.” Es würde gerade nichts bringen zu spekulieren, sie haben viel Geld in Analysecomputer gesteckt. Da sollten sie auch auf Ergebnisse warten, die diese Computer ausspucken können. “Alles klar, Peacekeeper Ende!” Immer noch besorgt, aber zuversichtlich, dass sie bald wissen würden, worum es sich bei dem Objekt handelt, beendete er die Übertragung zur Avalon.

Was haben sie da nur gefunden, fragte er sich. Er sah wieder zum Mann mit der Stimme. Ein hochgewachsener Mann, dünn, blass und mit dümmlichen Gesichtsausdruck. Jonson. Edugar Jonson. War sein Name, glaubte er. “Jonson?” Fragte er unsicher, mit zusammengekniffenen Augen. “Ja Sir?” Gut geraten stellte er erleichtert fest. “Wie lange sind Sie jetzt als Komm-Offizier bei uns?” Er fragte es aufgrund von tatsächlichem Interesse, er wollte wissen mit wem er die Brücke teilt.

“6 Monate Sir” Antwortete er unsicher, warum wurde er nach so langer Zeit danach gefragt? “Lassen Sie das Sir”, wir sind nicht bei der Navy. Ok?” “Ja Si… Tut mir lei….” Er war jetzt absolut nervös und wusste nicht mehr, wie er sich richtig verhalten soll. “Nicht Entschuldigen” Er hob die Hand zum Block des Wortes. “Wie gefällt es Ihnen bisher so bei uns?” “Oh, großartig Si.. Capt…” Was soll das? Was wollte Captain Rogers? Ihn feuern? Hatte er etwas falsch gemacht? “Scathalh! Einfach Scathalh.” Er lächelt ihm zu, um ihm die offensichtliche Anspannung und Unbehagen zu nehmen. “Wo waren Sie vorher? Haben Sie gedient?” Er setzte sein “Du kannst mir vertrauen, wir sind Freunde. Und alles was du sagst, werde ich mit Respekt und Verständnis aufnehmen”-Gesicht auf. “Ja, ich war vorher auf der Artemis, unter dem Kommando von Admiral Haylee.” Seine Anspannung nahm ein wenig ab. Der verständnisvolle Gesichtsausdruck des Captains nahm ihm ein wenig die Angst. “Vor 8 Monaten wurde ich unehrenhaft entlassen.” Das rutschte ihm eigentlich nur so raus. Er wollte nicht, dass das jemand erfährt.

Jetzt würde er die Geschichte erzählen müssen, er verflucht sich in diesem Moment selber. “Unehrenhaft? Was haben Sie getan?” jetzt war sein Interesse vollends geweckt und er musste ohnehin Zeit totschlagen, bis die Bilder des unbekannten Objektes eintrafen und analysiert waren. “I-Ich bin kein guter Kämpfer und ich bekomme schnell… nun ja… sagen wir… Panik im Gefecht. Wir wurden im Tiber-System von einer Patrouille der Vanduul angegriffen und die Artemis wurde schwer beschädigt.” Man konnte ihm ansehen, dass ihm seine Erinnerungen unangenehm waren und seine Nervosität kehrte schlagartig zurück. “Die Vanduul kamen an Bord und töteten jeden, dem sie über den Weg liefen. Ich habe mich versteckt und mit angesehen wie sie Admiral Haylee niederschlugen und mit sich nahmen. Als alles ruhig wurde, kroch ich aus meinem Versteck und versuchte zur Kommunikationsanlage zu kommen. Doch bevor ich sie erreichen konnte, wurde ich von einem Vanduul gesehen. Ich rannte um mein Leben und kam irgendwie zu einer Rettungskapsel. Ich initiierte die Abschusssequenz und sprang in die Kapsel. Nachdem ich zwei Tage später gefunden wurde, wurde ich zu den Ereignissen befragt und daraufhin wegen unterlassener Pflichterfüllung unehrenhaft entlassen.”

“Hm, verstehe. Nun gut, wir sind nicht mehr bei der Navy und ich finde Ihre bisherige Arbeit ganz gut. Aber sollten sie jemals einen meiner Männer oder Frauen im Falle eines Gefechts im Stich lassen… Werde ich Sie persönlich Erschießen.” Er wollte sich einen Spaß erlauben, um die Stimmung anzuheben. Doch noch während er diese Worte sprach, wurde ihm bewusst, dass es ganz schön hart war das zu sagen. Es gab jetzt aber kein Zurück mehr, also entschloss er sich dazu, es durchzuziehen. “Haben wir uns verstanden Jonson?” Setzte er nach. “J-Ja Sir, absolut Sir.” Ein lautes tiefes Lachen schallte plötzlich von den Wänden der Brücke wieder und er sah Captain Rogers fast aus seinem Stuhl kippen. Er konnte nicht anders, als zuerst zu Lächeln und dann mit seiner piepsigen Stimme mit in das heitere Gelächter einzustimmen. “Jonson, machen Sie sich nicht gleich ins Hemd! Das war nur Spaß!” Er wusste nicht, ob er das ernst nehmen sollte oder nicht. Er schwor sich dennoch, niemals einen von ihnen im Stich zu lassen, sollte es einmal so weit sein. Noch lachend, sagte er “Jonson, laden Sie mir die Fotos auf mein Terminal, sobald sie eintreffen. Ich ziehe mich in mein Quartier zurück.” “Ich werde Sie ihnen umgehen schicken.”

Zur gleichen Zeit in der Nähe des Planeten Gonn: “Hey Schorsch, siehst du das?” Etwas blinke an dem Ding, bildete er sich das nur ein? “Hm? Was meinst du Peace?” Fragte er etwas geistesabwesend, da seine Gedanken gerade um ein Käsesandwich kreisten. “Da unten an dem Ding, da blinkt was!” Sagte er etwas gereizter, als er wollte. “Hm, ich kann von hier nichts sehen.” Seine Stimme war fast schon zu leise um ihn zu verstehen, da er sich darauf konzentriert, dass Blinklicht zu finden, dass Peacekeeper erwähnt hat. “VooDoo, kannst du was sehen?” Fragte er ihn hoffnungsvoll, um wenigstens von einem bestätigt zu werden. “Nein, ich sehe auch nichts.” Antwortete er, während er sein Visier des Helms gegen das Cockpitglas drückt, um das Licht zu finden. “Ach kommt schon Jungs, ihr verarscht mich doch. Da am unteren Gebilde, da blinkt was rot auf. Maverick, siehst du es?” Schon der Verzweiflung nahe wendete er sich an einen seiner Wingman. “Nein tut mir leid, Peace. Ich flieg’ mal näher ran. Vielleicht erkenne ich dann mehr.” Typischer Rookie! Immer überengagiert, um sich zu beweisen, dachte er.

“Ok, aber sei vorsichtig!” Und das meinte er auch so. Er wollte nicht, auf einer Routine-Eskortmission, einen übereifrigen Neuling verlieren. Das würde kein gutes Licht auf ihn und seine Bomberstaffel werfen. “Hier spricht Captain Tompson, vom Frachter Fugger. Sie erinnern sich noch an uns?” Man konnte hören, wie genervt er war. Warteten sie nun seit gut 34 Minuten darauf, dass es weitergeht. “Wir sind die, die Sie ins Oberon-System eskortieren. Sie erinnern sich?” Er überlegt, ob er damit nicht zu weit ging. Schließlich riskieren die da draußen ihr Leben, für das Wohlergehen seines Frachters und seiner Fracht. “Ja, JA. Ihnen ist doch sicher aufgefallen, dass wir im Oberon-System sind, oder?” Gab er gereizt zurück, da ihm immer noch niemand das Blinken an dem kuriosen Ding bestätigen konnte. “Schon, aber nicht am Zielpunkt!” Er fühlte sich durch die gereizte Antwort angegriffen und brachte sich in verbale Verteidigungsstellung. “Keine Sorge Captain, wir werden Sie schon sicher Abliefern. Wir Checken hier nur was, um sicher zu stellen, dass Sie sicher sind. Ist das soweit in Ordnung für Sie?” Er hofft, dass er den sarkastischen Unterton richtig hervorbringen konnte.

“Na schön, wir warten! Tompson Ende!” Resigniert gab er nach, es würde jetzt nichts bringen, sich mit seinen Beschützern anzulegen. Schließlich waren sie ja noch nicht am Zielpunkt. “Maverick? Wie sieht es aus, kannst du was sehen?” Es dauerte schon viel zu lange, er hätte sich schon längst melden müssen. “Maverick?” Er wurde zunehmend besorgter. “Maverick! Melde dich.” Er schrie schon fast ins Mikro, obwohl er das nicht bewusst tat. Aber eine innere Unruhe macht sich in ihm breit, wo steckt der Kerl nur? “VooDoo, kannst du Maverick sehen?” Fragte er ihn besorgt. “Nein Peace, ich sehe ihn nicht. Weltraum-Schorsch, wie sieht es bei dir aus?” Langsam wurde ihm klar, dass er ihn nicht wieder sehen würde, dennoch wollte er die Hoffnung nicht aufgeben. “Nein, hier ist auch nichts zu sehen!” Bekam er als Antwort. “Leute kann irgendwer Maverick sehen? Zen? Speedy? Libra? Kilib?” Verzweifelt wandte er sich an alle in der Nähe. In der Hoffnung, dass ihn jemand gesehen hat oder gar findet. “Freeway? Vobe? Bulls, Killa? Flekofle? Thitus? DrakiX? Irgendwer?”

Alle verneinten seine Anfrage, niemand sah Maverick oder sein Schiff. “Ey Leute, im Ernst. Der kann doch nicht weg sein!” Er machte sich ernsthafte Sorgen, nicht wegen seinem Ruf, sondern wegen dem Jungen. Maverick war gerade 19 und hatte vor wenigen Monaten bei ihnen angeheuert. Er wollte zum Bomberpiloten ausgebildet werden, aber bei der UEE Navy wurde er als Untauglich eingestuft. Daher kam er zur Initiative, die den Ruf hatte, dass die hier ausgebildeten Soldaten und Piloten mit zu den Besten des Sol-Systems gehörten. “Ich sehe seine Hornet!” Kam es aus dem Komm-Kanal, gerade als er jede Hoffnung aufgeben wollte. “Wer spricht da?” Fragte er verwundert. Er dachte, dass sich schon alle gemeldet hatten. “Ich bin´s Eco!” Etwas irritiert, dass Peacekeeper seine Stimme nicht erkannte. “Oh… Hey, dich hab’ ich ganz vergessen!” Scherzte er, um die Anspannung, die ihn befallen hatte runter zu spielen. “Ha, Ha. Sehr witzig, Peacekeeper! Willst du jetzt hören, was ich über Maverick zu berichten habe oder nicht?” Er überzog es bewusst, um beleidigt zu wirken. Er genoss die kleinen Sticheleien mit seinen Kameraden. Dass, so glaubte er, schweißt sie enger zusammen.

“Na. Spuck schon aus, du Leberwurst!” Antwortete er, mit einem Lächeln auf den Lippen. Ihm war klar, dass Eco nur simulierte, aber er wollte das Spiel mitspielen. Das lenke ihn ein wenig ab. “Oh man, wäre ich doch nur auf der Avalon geblieben. Ich hasse euch!” Gab er mit einem Lachen von sich und über dem Komm-Kanal war das Lachen der anderen zu hören. “Leute! Beruhigt und konzentriert euch, ja! Wir haben hier was zu erledigen!” Sagte VooDoo mit Nachdruck. Sie müssen gerade jetzt besonders wachsam sein. “Eco was siehst du?” Fragte ihn Peacekeeper, nachdem sich alle ein wenig beruhigt hatten. “Ich sehe Mavericks Hornet, aber dass Cockpit ist geöffnet und keiner ist im Schiff.” Wieder ganz sachlich und auf seine Aufgabe konzentriert, analysiert er, was er sieht. “Verdammt, was? Wo ist er, kannst du ihn sehen?” Ein Schreck zuckte durch seinen Körper, wie ein Blitz. “Nein, nichts… Moment, da ist was an dem Ding. Ich Zoom mal rein.” Er sah etwas gute 200 Meter, so schätzte er, vor Mavericks Hornet auf das Objekt zu schweben. “Ja, da an dem Teil ist er. Er… Er… Er bewegt sich nicht… Ich glaub’… Er ist tot.” Er weiß gerade nicht, wie er sich fühlen soll. Schockiert darüber, dass ein Pilot angehalten hat, um aus seinem Schiff zu steigen und nun tot ist?

Oder darüber, dass ein fremdes Objekt einen Menschen beeinflussen kann? Dinge zu tun, die er nicht will? Aber warum nur Maverick? Warum nicht alle anderen Piloten in der Nähe auch? Oder benötigt man dazu eine andere Entfernung zu dem Objekt? “Eco, bitte wiederhole das!” Er war sich nicht sicher, ob er es richtig verstanden hatte. Er hoffte, dass er sich verhört hatte. “Ich bin mir nicht sicher. Aber ich denke, er ist tot. Er bewegt sich nicht! Er schwebt einfach so im Raum, kurz vor diesem… diesem Ding.” Und zwar immer weiter darauf zu. Es würde nicht mehr lange dauern, dann würde er gegen das Objekt stoßen. Plötzlich eine heftige metallische Verzerrung im Komm-Kanal. Laut genug, um ein Klingeln in den Ohren der Piloten zu hinterlassen. “Verdammt, einer ‘ne Ahnung, was das war?” Sein Schädel dröhnt, als wurde der brasilianische Karneval von einem Ohr zum anderen ziehen. “Ahhhh Scheiße! Nein, keinen blassen Dunst. Mir platzt aber, denk’ ich gleich, der Schädel.” “Peacekeeper an Avalon. Peacekeeper an Avalon, könnt ihr mich hören?” Er war sich nicht sicher, ob er mit dem Klingeln im Ohr die Antwort hören würde.

“Avalon hier, wir hören Sie.” Antwortete eine weibliche Stimme, die im Gegensatz zu dem Klingeln in seinen Ohren extrem angenehm klang. “Hattet ihr auch eben dieses fiese Geräusch auf dem Komm-Kanal?” Langsam verblasst das Klingeln und das Übelkeitsgefühl. “Nein Peacekeeper, hatten wir nicht.” Sagte die Stimme mit einer kalten Professionalität, die er zuvor nicht wahrgenommen hatte. “Ok, alles klar. Dann kam das wohl von dem Ding da.” Aber wieso? Und warum jetzt? “Möglich, wir haben einen kurzen heftigen Impuls, ausgehend von ihrer Position, gemessen.” Man konnte keinerlei Emotion heraushören. Das war beängstigend oder waren es nur die Nachwirkungen des Impulses, wie Sie es nannte? “Schon ‘ne Ahnung, was das war?” Seine Neugier kam zurück. “Nein! Aber müssten wir raten, würden wir auf einen Notruf tippen.” Also haben sie keine Ahnung, nur Spekulationen. Sehr tröstlich, dachte er. “Einen Notruf? Wie kommen Sie darauf?” Es klang doch ein wenig weit hergeholt. “Der Impuls hatte nur die Komm-Kanäle in unmittelbarer Nähe beeinflusst. Die vorläufigen Analyseergebnisse des Impulses zeigen, dass es sich um wiederholende Tonfolge handelt, die auf einem breiten Frequenzspektrum gesendet wird.” “Hm, ok. Aber nochmal, wieso Notruf?” Diese Theorie leuchtete ihm irgendwie nicht so richtig ein. “Das Frequenzspektrum ist viel zu breit gefächert, für eine simple Nachricht oder Statusmeldung. Folglich hat man sich sehr viel Mühe gegeben, dass die Botschaft jemanden erreicht.” Immer noch eine emotionslose Stimme mit der er da Sprach, das störte ihn irgendwie. Er mochte die familiäre Stimmung lieber und fühlte sich damit auch viel wohler. “Hm ja klingt logisch, überzeugt mich aber nicht.” “Analysiert ihr mal weiter, wir werden das Ding jetzt zu Kleinholz verarbeiten und schließen uns dann der Eskorte wieder an. Peacekeeper Ende.” Er war sauer, über den Verlust von Maverick. Sauer, weil die Analysten auf der Avalon nur schwammige Erklärungen abgeben können. Und vor allem Sauer, weil dieses voraussichtliche Vanduul-Ding sie alle zu Narren hielt. Also wollte er nur noch eines tun. “An alle! Hier ist Captain Tompson, vom Frachter Fugger.” Er klang besorgt. Verdammt, muss der das immer komplett sagen? Dachte er sich.

“Wir haben soeben mehrere Signale erfasst. Vanduul! Jede Menge Vanduul!” Seine Besorgnis wandelte sich hörbar in Panik um. “Avalon, könnt ihr das Bestätigen?” Fragte er besorgt. “Roger, bestätigt!” Verstärkung wird mobilisiert.” Antwortete die kühle Stimme. “Wie viele?” Seine Besorgnis wich seiner Erfahrung mit Kampfeinsätzen, von nun an war er hoch konzentriert. “Im Moment schwer zu sagen, es kommen immer mehr. Sie kommen aus… Verdammt….” Zum ersten Mal kam eine Art Gefühlsausbruch der kühlen Stimme, dass machte sie ihm gleich viel sympathischer und er konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. “Was? Sagen Sie schon, sie kommen woher?” Jetzt war er es, der mit einer professionellen kalten Stimme sprach. “Sie Springen aus drei Systemen herein. Caliban, Tiber und Virgil.” Die ehemals kalte Stimme war besorgt und unruhig. Man konnte hören, dass ihrer Besitzerin die Kampferfahrung fehlte. Das hat man davon, wenn man mit vielen neuen Leuten arbeitet. “Das scheint ein systemweiter Angriff zu werden. Gebt uns Deckung, damit wir die Fugger evakuieren können.” Jetzt war es die Stimme von Captain Rogers, die er hörte. Von nun an würde man sich auf die bevorstehende Schlacht konzentrieren.

“Verstanden, sind auf dem Weg. An alle, Verteidigungsstellung bei Alpha 3 beziehen.” Die Stimmung kippte schlagartig, von nun an würde man streng nach Militärdoktrin handeln. “Was ist mit Maverick und seinem Schiff?” Fragte einer der Piloten. “Wir holen ihn später. Fugger bitte kommen… Captain Tompson bitte…” Man viel ihm ins Wort. “Wir haben gerade Nachricht der Avalon erhalten. Wir ziehen uns zu ihrer Position zurück. Geben sie uns Geleitschutz?” “Bestätige, Fugger. Killa, Freeway, Libra und Kilib! Geleitet die Fugger sicher zur Avalon. Danach kommt ihr zum Treffpunkt Gamma, 3 Klicks von Gonn.” “Avalon, wie ist ihre Position?” “Hier Avalon, wir passieren gerade Uriel. Treffen mit der Fugger in 4 Klicks, ziehen uns dann nach Oberon III zurück. Sobald die Fugger das Sprungtor nach Vega passiert hat, stoßen wir zu euch. Haltet solange Stand und viel Glück. Avalon Ende.” “Also gut Jungs! Ihr habt es gehört, bei mir Formieren. Begrüßen wir die ‘Duuls ordentlich.” “Ok Leute, Aufstellung! Deckt euren Flügelmann und setzt Raketen mit bedacht ein. Bis wir hier draußen Verstärkung erhalten, kann es ‘ne Weile dauern.”

“Peacekeeper, hier Avalon. Ein Teil unserer Verstärkungstruppen ist auf dem Weg. Sie kommen aus Virgil und sollten in 20 Minuten eintreffen. Es werden etwa 30 weitere Schiffe sein. Halten sie durch. Avalon Ende.” “VooDoo, siehst du das?” Er klang nicht besorgt aber erstaunt. “Ja, Schorsch. Ich sehe es!” Sagte er gelassen.

Die Vanduul-Jäger näherten sich mit hoher Geschwindigkeit. Ihrer Formation nach, befinden sie sich im Angriffsflug, auch wenn man ihr voraussichtliches Ziel nicht genau bestimmen konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit, fingen die Schiffssysteme der Piloten an zu leuchten, und die Bordcomputer bestätigenden das Aufschalten der Feinde. “Leute! Mir geht gerade echt ‘n bisschen die Muffe.” “Cool bleiben Vobe, Zen ist ja bei dir.” Sagte Thitus. “Tröstlich oder Vobe?” Fragte Draki. “Hör ich da Sarkasmus? Echt jetzt?” Fragte Vobe empört. “Oh, tut mir leid. Wusste nicht, dass du kurz vor einer Schlacht besonders empfindlich bist.” Antwortete Freeway. “Konzentration Leute. T minus 3 Minuten, bis Kontakt.” Fiel Peacekeeper ein.

Als die erste Welle der Vanduul in Reichweite der Raketen kamen, wurde ein Wirbelwind an Raketen abgefeuert. Nur wenige trafen ihr Ziel nicht. Die, die trafen, hinterließen einen sich schnell bewegenden Trümmerhaufen, der einmal eine Vanduul-Scythe war. Binnen weniger Sekunden, nach Eintreffen der Feinde, wurde die geordnete Schlachtaufstellung, zu einem metallischen Knäuel aus Schiffen und Raketen. Begleitet durch heftige Lasersalven, aus allen Richtungen. “Voodoo, schnapp’ dir Weltraum-Horst, Speedy, Flekofle, Libra und Thitus. Und halte den Korridor zum Virgil-System frei. Wenn die Vanduul uns von der Verstärkung trennen, sind wir am Arsch.” “Fugger, hier Avalon. Treffen in T minus 2 Minuten ein. Neuer Kurs Delta, Delta Gamma drei, 4 Klicks.” Zwei Vanduul-Blades machten sich auf den Weg, die Fugger abzufangen. Doch Flekofle und Speedy sahen sie und gingen auf die Jagd. Als die Vanduul bemerkten, dass sie verfolgt wurden, fingen sie an wilde Flugmanöver einzuleiten. Doch beide Piloten blieben mit Leichtigkeit an ihnen dran. Sie flogen wilde Zickzack-Manöver und die G-Kräfte zehrten an den Piloten. Speedy setzte sich hinter einen der Vanduul und es gelang ihm seinen Kurs anzupassen. Er schaltete eine Rakete auf und kämpfte mit dem Ziel-Pip in seinem HUD.

Als die G-Kräfte anfingen auf seinen Körper so stark einzuwirken, dass er drohte das Bewusstsein zu verlieren, gelang es Ihm endlich den Pip aufs Ziel zu bringen. Er entließ eine Flut an blutroten Strahlen aus seiner F7C Super-Hornet. Zuerst flackerten die Schilde des Vanduul-Schiffes auf, dann verschwanden sie einfach und die Strahlen durchbohrten den Rumpf des Schiffes. Im nächsten Augenblick leuchtete das Vanduul-Schiff kurz auf und verschwand dann in der Dunkelheit der Leere. Kurz darauf zerschossen zwei Super-Hornets das zweite Vanduul-Schiff und die Fugger war vorerst sicher.

“Fugger an Avalon. Kurs eingegeben. Rendezvous-Punkt erreicht in 3-2-1. Neuer Kurs berechnet. Machen uns bereit für den Sprung. Danke für Ihre Eskorte und viel Glück.” Zu diesem Zeitpunkt war noch niemandem klar, dass das Geschäft nie zum Abschluss gebracht werden würde. Die Fugger wurde im Vega-System von Vanduul-Plünderern überrascht und vollständig zerstört. “Avalon an Staffel. Wir sind auf dem Weg. Voraussichtliches erreichen der Rendezvous-Koordinaten in T minus 10 Minuten.”

Während die Avalon per Quantensprung versucht, schnellstmöglich in die Schlacht zu springen, kommt die Verstärkung aus dem Virgil-System an. In diesem Moment springen zwei Vanduul-Träger ins System. “Verdammte Scheiße!” Seine Stimme klang nach einer Mischung aus Besorgnis und Panik. “Eco? Was ist los?” Reagiert Zen erschrocken, auf den Ausruf von Eco. “Seht ihr die beiden Träger? Die wollen das System nicht einfach überfallen. Die wollen hier alles niederbrennen.” Direkt nach dem Eintreffen der Träger wurden auch schon die an Bord befindlichen Jägerstaffeln gestartet. Somit Stand es trotz der Verstärkung aus dem Virgil-System 3 zu 1 für die Vanduul. Und so langsam zeichnete sich die Niederlage ab. Ein Schiff nach dem anderen wurde von den Vanduul abgeschossen. Eine kleine Gruppe von Hornets wurde von der Staffel getrennt und obwohl sie tapfer kämpften, wurde eine nach der anderen abgeschossen. Es wirkte fast schon so, als dass sich die Vanduul einen Spaß mit ihnen erlaubten. Ja geradezu mit ihnen spielten. Als Beobachter wurde man schnell Zeuge eines aussichtslosen Kampfes und die sekündlich steigenden Verluste bestätigten dies nur. Das Eintreffen der Avalon, war spektakulär und verlustreich zugleich. Die Träger der Vanduul hatten inzwischen Stellung bezogen und den Großteil der Streitkräfte eingekesselt. Der Korridor, der für die Verstärkung freigehalten werden sollte, war längst geschlossen und die Verstärkung über das gesamte Oberon-System verstreut oder zerstört. Somit kam die Avalon zwischen den Trägern aus dem Quantensprung und wurde sofort unter heftigem Beschuss genommen. “Peacekeeper hier, wir sollten die UEE rufen. Bevor die uns hier in Grund und Boden stampfen.” “Gute Idee, Peace! Ich versuche sie zu kontaktieren. Haltet uns noch ein wenig den Arsch frei.” “Alles klar, Rogers! An alle! Sammelt euch um die Avalon und haltet die ‘Duuls fern.” “Bestätigt.” Kam aus dem Komm-Kanal, von den meisten noch kampffähigen Schiffen. Doch konnte man an den Stimmen gut erkennen, dass sie jede Hoffnung verloren hatten. Die Frage war nur: Hatte sie sich auch mit ihrem Tod abgefunden? Nein, auf keinen Fall würden sie hier heute Sterben. “Leute! Reißt euch zusammen, wenn wir das hier überstehen wollen, müssen wir zusammenhalten und kämpfen! Also los treten wir den ‘Duuls in den Arsch!”

Dieser kleine Motivationsschub hat gefruchtet, alle waren wieder konzentrierter und kämpfen effektiv gegen die Vanduul. Es würde zwar das Ergebnis der Schlacht nicht beeinflussen, aber nun hatten sie bessere Chancen, da lebend raus zu kommen. “Libra, Pass auf! Wow, das war knapp.” “Danke Draki. Du hast einen gut!” “Vobe, wo bist du? Wir müssen diese beiden Vanduul-Blades ausschalten, die fliegen direkt auf die Avalon zu.” “Ich bin an deiner Rechten, Bulls. Lass uns diese ‘Duuls zertreten.” “Kommando der UEE Navy. Hier ist die Avalon. Bitte kommen.” “Avalon, hier ist das Kommando der 2. Navy Flotte. Was kann ich für sie tun?” “Mein Name ist Scat Rogers, ich diente vor Jahren unter Admiral Bishop. Ich erbitte Unterstützung im Oberon-System. Wir werden von Vanduul angegriffen, sie haben hier mit zwei Trägern Stellung bezogen und meine Leute sterben hier wie die Fliegen.” “Einen Moment bitte, Mr. Rogers.” “Das darf doch nicht…” “Speedy, rechte Seite!”

“Sehe sie, Rakete auf den Weg.” Doch bevor die Rakete den herannahenden Vanduul-Jäger erwischen konnte, wurde sie von einer gut gezielten Salve aus der Leere gefegt. “Verdammt!” Der Vanduul-Jäger bricht durch die Verteidiger und eröffnet das Feuer auf die Avalon, nach dem heftigen Beschuss der beiden Träger existieren quasi keine Schilde mehr und somit konnte der Jäger mit seinen Salven ordentlichen Schaden anrichten. Die Brücke der Avalon sieht nicht mehr aus, wie eine Brücke. Konsolen brennen, zerrissene Kabel hängen von der Decke und den Wänden. Die Verletzten jammerten und riefen um Hilfe. Rogers, der nach einem heftigen schlag auf den Kopf, wieder zu sich kam, stellte sich nur eine Frage: Wie lange war ich weggetreten? Er sah sich auf der Brücke um, zumindest von dem was davon übrig geblieben ist, und suchte nach Jonson. Doch er konnte ihn nicht sehen, durch den dichten Rauch der Feuer. Nun hört her dumpf den Bordcomputer. “Kritischer Rumpfschaden, Notfallschotts halten. Zügiges Verlassen des Schiffes empfohlen.” Nachdem das Feuerlöschsystem seine Arbeit erledigt hatte und der Rauch abgesaugt war, konnte er das volle Ausmaß des Schadens sehen. Er sah sich wieder nach Jonson um und er rief nach ihm. Seine Stimme war heiser und kraftlos. Und ihm war immer noch schwindelig von seinem Kopftreffer. Doch dann wurde er aus einer Ecke gerufen. “Sir, hier drüben.” “Jonson, ich sagte doch, dass…” Er hielt mitten im Satz inne, als er Jonson sah. Er war es nicht, der ihn gerufen hatte. Sondern einer der Techniker, die gleich nach Aufhebung der Sicherheitsverriegelung auf die Brücke kamen. Vor im Stand Jonson an einer Wand, die dünnen Arme schlaff an seinen Seiten. Seine gesamte Körperhaltung erinnerte ihn, an ein nasses aufgehängtes Handtuch. Als er ihm ins Gesicht sah, musste er mit seinem Frühstück ringen. Ein etwa 15 Zentimeter dickes Rohr bohrte sich durch Jonsons Gesicht und nagelte ihn in dieser Position an die Wand. Durch die Öffnung tropfte Blut, Gesicht und Hirnmasse vor ihm auf den Boden. Man konnte nur erkennen, dass es Jonson war, an dem aufgestickten Namen seiner Kleidung. “Avalon, bitte kommen!” Klang es aus der Komm-Konsole hinter ihm. “Die funktioniert noch” Dachte er und drehte sich zu ihr um. “Ja, Avalon hier!” “Wir können dem Verstärkungsgesuch leider nicht Folge leisten. Wir haben keine Ressourcen, die wir ins Oberon-System entsenden können. Wir bedauern es sehr, Ihnen das mitteilen zu müssen Mr. Rogers. Viel Glück!”

Und damit wurde die Verbindung getrennt. “Verdammte Scheiße! Nach all den Jahren, die wir uns für die den Arsch aufgerissen haben, lassen sie uns jetzt zum Dank im Stich!” Er schlug mit der Faust auf die Konsole, er war so wütend, dass er Schreien wollte. Aber er wusste, dass es niemandem etwas bringen würde, das zu tun. Also unterdrückte er diesen Drang und widmete sich wieder der Komm-Konsole. “An alle Piloten, die Avalon wurde schwer beschädigt und ist Fluguntauglich. Wir werden Evakuieren. Sammelt falls möglich Rettungskapseln ein und verschwindet von hier.” “Wir treffen uns im Vega-System. Viel Glück euch allen.”

“Zen hier, ihr habt es gehört, zurück nach Vega. Denkt daran, euch gegenseitig zu decken und versucht die Rettungskapseln aufzusammeln. Wir hatten genug Verluste für heute.”

Unter heftigen Beschuss und weiteren Kämpfen gegen die Vanduul, schafften die Piloten es Rettungskapseln zu Bergen und sich zum Vega-Sprungpunkt zurückzuziehen. Einer nach dem anderen sprang ins Vega-System, ebenso fielen noch einige den Vanduul zum Opfer.

Dies war das Ende der Multiplex Initiative, so wie man sie bis dahin kannte. Etwa 65 % der Flotte waren zerstört. Darunter zwei Polaris und eine Idris, die Avalon. Es sollte ein Jahr dauern, bis sich die Initiative von diesem Schlag erholen konnte. Allein die Aufräumarbeiten und das Bergen von Überlebenden oder sterbliche Überreste der Gefallenen dauerte 2 Wochen nach Abzug der Vanduul. Die Überlebenden mussten sich die Frage stellen, ob sie wie bisher weitermachen wollten oder ob sich etwas ändern müsste. Nach einer Versammlung der Überlebenden wurde entschieden, dass man zwar seinen Prinzipien treu bleiben, man aber immer zuerst an das Wohl der Organisation und deren Mitglieder denken wird. Somit wurde die Initiative gestrichen und Multiplex wurde geboren. Man einigte sich auf eine überschaubare Anzahl an Mitgliedern. Man begann damit, wieder eine Flotte zu errichten, die sich in erster Linie an die selbst gesetzten Vorgaben hält und sich an die Ziele der Organisation richtet. Bis heute sind die Mitglieder der Organisation damit beschäftigt, neue Schiffe zu erwerben und die Flotte zu erweitern. Auch wurde das ein oder andere mal über eine Heimatbasis oder eine mobile Flottenbasis gesprochen.

Multiplex leidet bis heute an den Folgen der Schlacht im Oberon-System. Und die ausgedünnten Mitgliederzahlen machen das Unterfangen, sich neu aufzubauen, nicht leichter.

Doch wir sind auf einem guten Weg und werden stärker denn je, in die Zukunft schreiten.
“Willkommen bei Multiplex, Rekruten!”

Charter

Informationen über Multiplex sind in “History” aufgeführt.
Unsere offizielle Lore ist im “Manifest” aufgeführt.

Information about Multiplex are listed at “History”.
Our official lore post is listed at “Manifesto”.