Ooc this is a free to join short rp scene in german language Dies ist ein kurzes RP. Wer Lust hat, kann sich einfach mit ins Geschehen stürzen. Es gibt einen Plot, aber vielleicht entwickelt sich ja auch alles anders. Ausgangspunkt ist eine klassische missing person/wreck mission wie man sie aus dem Verse kennt. Viel Spaß. Friedrich ging in den Reiseflug über. Die Triebwerke der Cutlass heulten kurz auf bis die N.A.S. Enok ihre Reisegeschwindigkeit erreicht hatte. Die Aussicht war atemberaubend. Zu seiner linken schickte sich die Sonne an in einem Farbenmeer hinter schneebedeckten Gipfeln zu versinken während rechts vor ihm einer der berüchtigten Schneestürme Microtechs versuchte einen ganzen Gebirgszug unter kilometerhohen Wolkenbergen zu ersticken. Es piepte. Friedrich nahm den Videoanruf an. Das Gesicht von Victor O'Graynes erschien auf dem HUD. "Guten Abend Victor, was gibt es?" "Mr. Winters. Es gibt da etwas das Sie interessieren könnte." Eine halbe Stunde später war Friedrich Winters im Anflug auf die vermeintliche Absturzstelle. Die Infos, die Vic ihm aus der Zentrale geschickt hatte, waren recht spärlich. Angehörige vermissten einen gewissen Joe Tork der als Pilot auf einer Freelancer gearbeitet hatte. QuickStar Logistic. Offenbar ein privater Logistikanbieter mit nur diesem einen Schiff. Erst vor kurzem gegründet. Das Schiff auf dem Weg nach sei in New Babbage gewesen aber nicht angekommen. Die Angehörigen hätten vor 3 Stunden von dieser Position einen Videocall bekommen. Es wäre aber nur kurz jemand am Bildrand zu sehen gewesen, seltsame Geräusche, dann sei der Anruf abgerissen und das Schiff sei nicht mehr kontaktierbar. Mehr war auf die schnelle nicht zu erfahren gewesen. Eine kräftige Böe riss die Cutlass zur Seite und Schnee verdeckte die Sicht. Friedrich fluchte. Erst war alles glatt gelaufen. Er hatte die Suche nach der QuickStar Freelancer begonnen und schon nach wenigen Minuten eine mögliche Absturzstelle ausgemacht. Doch noch während des Anfluges hatte ein Ausläufer des Schneesturmes die waldige Schlucht mit dem auffälligen Signal verschluckt. Langsam tastete sich die Enok nun bockend durch den Sturm während Friedrich durch das Schneegestöber den Absturzort auszumachen versuchte. Er schwitzte. Ausgerechnet heute war er ohne Copilot oder sonstige Crew unterwegs. Sollte er die Mission abbrechen? Dort ein paar abgeknickte Tannen und der massige Schemen einer Freelancer. Die Absturzstelle! Etwa hundert Meter talwärts sah er eine Lichtung. Taumelnd glitt die Cutlass hinunter knickte eine junge Tanne um und landete dann überraschend weich im tiefen Schnee. Friedrich atmete erleichtert aus. Dann schälte er sich aus dem Pilotensessel und ging nach hinten. Fast 20 Minuten hatte er für das kurze Stück von seiner Cutlass zu der Absturzstelle gebraucht. Der Wald war dicht und der Schnee dennoch tief. Sein novikov suit war mittlerweile fast weiß aber wenigstens schützte er ihn vor diesem Wetter. Endlich schälte sich die Silhouette der Freelancer vor ihm aus dem dämmrigen Schneegestöber. Sie schien nicht allzu sehr zerstört, wenn auch sicher nicht mehr flugfähig. Er erreichte eine Stelle neben der Rampe. Sie stand offen. Im Schein seiner Helmlampe leuchte etwas rot im Schnee. Instinktiv fuhr seine Hand zu der LH86 an seiner Hüfte. Da waren Blutstropfen im Schnee und an einer windgeschützten Stelle im Schnee Spuren. Eindeutig 2 Menschen. Die Spuren führten weg vom Wrack und verloren sich rasch in den Schneewehen. Friedrich zögerte und sah sich um.